Freitag, 21. März 2008

Abstecher in die organisierte Wildnis!

Dieses Mal führte mich mein Weg in den Jardim Botanico – den botanischen Garten. Das Areal kann mit einer Fläche von 141 ha aufwarten und beherbergt über 7000 verschiedene Pflanzenarten. Zu Beginn schreitet man durch eine Alle gespickt von Königspalmen. Danach folgt aber schon eine subtropische Pflanzenwelt. Und wo eine Flora, da auch eine Fauna. Wie man den Bildern entnehmen kann gibt´s in diesem Mini-Jungle neben Makaken-Äffchen z.B. pinke Libellen, zahlreiche Schmetterlinge in allen Farben, Schildkröten sowie Schlangen (leider kein Bild, da die Schlange und ich uns dermaßen erschrecken, dass keine Zeit blieb). Außerdem kann man sehr fleißige Waldarmeisen bei der Arbeit bewundern. Das Exemplar auf dem Foto schleppt zum Beispiel ein Blatt durch die Gegend, welches so lang ist wie mein Zeigefinger! Stunden später ließ ich das Wunderwerk der Natur hinter mir und machte mich auf den Weg nach Hause. Schließlich warteten wieder Köstlichkeiten der brasilianischen Küche auf mich, bzw. gingen sich auch noch zwei Sonnestunden am Strand aus. Juhuu!

Nun gut meine Lieben, ich wünsche Euch vorweg frohe Ostern!

Bis bald!

Tommi – The Alaskaboy in Rio de Janeiro!

Haben Sie Rio bei Nacht gesehen?

Wenn nicht, kann ich dieses unvergessliche Vergnügen nur empfehlen. Da ich ja schon beim Christus einen wunderbaren Ausblick auf Rio de Janeiro hatte, dachte ich mir, wenn ich oben auf dem Zuckerhut bin, dann bei Nacht. Gesagt – getan, machte ich mich vorgestern am frühen Abend auf den Weg und begab mich mit dem Bus in den Stadtteil Urca. Die Busfahrt war wie immer ein Hit. Denn mir scheint es langsam so, als glaubt jeder der Fahrer/innen, sie könnten es noch in die Formel 1 schaffen. Am Fuße des Zuckerhuts angekommen löste ich ein Ticket für die Gondel und wartete auf deren Abfahrt. Die Seilbahn gibt es seit 1912 und führt zunächst auf den davor gelagerten Morro de Urca. Dieser Hügel ist 230 Meter hoch und dient einerseits als Aussichtsplattform und andererseits als Umstiegstelle zur zweiten Gondel, welche mich auch dann auf den Zuckerhut brachte. Oben angekommen, war der Ausblick ein Traum. Ich denke, spätestens nach dem Rundblick von da oben, ist jeder von dieser Stadt begeistert. Die Christusfigur, der Strand von Flamengo, die Niteroi-Brücke, die Botafogo-Bucht, die Innenstadt und die südlichen Traumstrände Rios – alles läst sich von hier oben wunderbar erkennen. Und bei Nacht – mit der fantastischen Abenddämmerung – ist das Ganze ziemlich beeindruckend. WOW!

Mittwoch, 19. März 2008

Ausflug in eine unbekannte Welt!

Dieses Mal gönnte ich mir etwas Besonderes. Eine Fahrt mit der 1877 erbauten Straßenbahn vom Zentrum in den Stadtteil Santa Teresa. Damals noch mit Eseln als Zugmaschinen ausgestattet erfolgte 1898 die Elektrifizierung. Ich schätze, dass seit damals auch nichts mehr an der Tram verändert wurde. Wirklich kultig!

Aber wie immer, beginnen wir das Abenteuer von Anfang an. Nach einer kurzen Fahrt mit der Metro entstieg ich bei der Station Carioca dem klimatisierten Gefährt. Ein paar Rolltreppen später war ich noch immer unter Tag und befand mich in einem Zwischengeschoss, so groß und unübersichtlich wie in Wien am Karlsplatz. Und der kleine Tommi mitten drin. Juhhu! Nachdem sich die Stirnfalten wieder geglättet hatten, der Herzschlag sich normalisierte, marschierte ich frohen Mutes in irgendeine Richtung, um einen fetten Häuserblock später festzustellen, dass ich mir den Weg hätte sparen können. Nun gut dachte ich, dann packen wir halt unsere nicht vorhandenen Sprachkenntnisse aus und fragen nach dem Weg. Zielsicher steuerte ich einen ahnungslosen Zivilisten an und brachte ihn mit diversen Urlauten und Verrenkungen zum Stehen. Ich will gar nicht wissen was sicher derjenige über mich gedacht hat aber die oftmaligen „Tschuh - Tschuh - Tschuh – Bling - Bling “ inklusive Gesten hatten Erfolg, denn 10 Minuten später stand ich bei der Station. Artig stellte ich mich in der Schlange an, löste eine Fahrkarte und sicherte mir einen Fensterplatz. Bitte nicht bildlich vorstellen, denn Fenster und Türen gibt es keine. Dafür gibt es von vorne bis hinten Trittbretter. Wer die Fahrt auf diesen verbringt, bezahlt nichts. Als diese und alle Sitzplätze belegt waren fuhr das Ungetüm los. Nach einer Minute „Rumpl-di-Pumpl“ passierten wir ein riesiges Aquädukt. Imposant dachte ich, als ich ohne Sicherheitsleine gut 20 Meter hinab auf eine sechsspurige Verkehrsader blickte. Um noch eines drauf zu setzen sei erwähnt, dass das Aquädukt nicht wirklich breiter ist, als die Tram selber (bitte merken!). Danach ging es von einem malerischen Gässchen ins Nächste. Wirklich bezaubernd! An der Endstelle beschloss ich nicht gleich wieder zurück zu fahren, sondern hier auszusteigen und per pedes den Rückweg an zu treten. Gesagt – getan, kam ich an diversen kleineren Museen vorbei und bestaunte traumhaften Vorgärten. Hierzu sei erwähnt, dass man in dieser Stadt fast keine Strasse/Gasse ohne Pflanzen bzw. Grünflächen findet. Aufgelockert wurde meine kleine Erkundungstour von einigen Grafittis an den Hausmauer, welche niemand wirklich stören und genial in das Stadtbild passen. Auf halber Strecke wurde mir das Marschieren in der Sonne dann doch zuviel und ich nahm für den restlichen Weg die Tramway. Die kam komischerweise so schnell um´s Eck´, dass ich sie fast verpasste. Doch mit einem eleganten Hopser erwischte ich noch das Trittbrett, hielt mich mit meiner Rechten an einer Banklehne fest und genoss es mit einem fetten Grinsen als die Bahn an Tempo aufnahm. Der Fahrtwind brachte mir die erwartete Abkühlung und die bewundernden Blicke der Sitzenden ließen mich auf Wolke Sieben schweben. Aber nicht lange! Denn als ich bemerkte, dass mein Grinsen in die andere Richtung zeigte, war es schon zu spät! Das Aquädukt! Mit der Mutprobe im Visier bemerkte ich wie sich meine linke Hand zur Rechten gesellte und sich beide zeitgleich verkrampften. Die Überfahrt von vielleicht acht bis zehn Sekunden kam mir wie eine kleine Ewigkeit vor. Natürlich konnte ich mir den Blick nach Unten nicht verkneifen was zur Folge hatte, dass sich der Adrenalinausstoß bzw. die Schweißabsonderungen verzehnfachten. Hoffentlich erklärten sich die Mitfahrenden mein nasses T-Shirt damit, dass mir halt einfach so heiß war! An der Endstation brauchte es dann ein wenig bis man die Straßenbahn aus meiner Umklammerung befreit hatte. Mit einem herzlichen „mouito obrigado“ (Vielen Dank) verabschiedete ich mich beim Personal und setzte meinen Ausflug fort. Anschließend besuchte ich noch das Künstlerviertel mit der schon in der ersten Woche erwähnten hübsch verfliesten Stiege. Bei genauerem Betrachten fiel mir auf, dass fast allen Ländern dieser Welt eine oder mehrere Fliesen gewidmet sind. Auch Österreich! Mit stolz geschwellter Brust ging es dann nach Hause!

Bis bald meine Lieben!

Tommi – The Alaskaboy in Rio de Janeiro!

Ein Klassiker als Leckerbissen!

Der Sonntag stand ganz in Zeichen des Fußballs, denn im Estadio do Maracana stand „El clasico“ zwischen Flamengo und Botafogo auf dem Programm. Doch bevor wir uns auf den Weg machten besuchten wir den Hippie-Markt in Ipanema. Bei diesem lustigen Treiben, welches jeden Sonntag stattfindet kann man allerhand Schnick-Schnack kaufen. Angefangen von Schmuck, Bilder, Fetzen bis hin zu Brasilo-Andenken. Im Endeffekt all jene Dinge, bei denen man im Nachhinein merkt, dass man sie doch nicht braucht. Genau deswegen bin ich dann auch ohne Einkaufssackerl zu Hause angekommen. Am späten Nachmittag trafen wir uns mit ein paar Flamengo-Freaks und machten uns auf den Weg Richtung Maracana. Dort angekommen, erwarteten uns berittene Polizisten und gigantische Fangruppen mit allem was so dazu gehört. Doch im Großen und Ganzem lief alles recht friedlich ab. Nach Spielende mussten wir unsere Flamengo-Fans trösten, denn der Stadtrivale Botafogo ging mit einem knappen 3:2 als Sieger vom Platz. Die Heimfahrt verlief ein wenig hektisch. Denn einerseits lassen sich Sieger nicht vom Jubeln abhalten und andererseits wollen Verlierer nicht an ihre Niederlage erinnert werden. Wenn man da mal dazwischen ist, merkt man das die Welt natürlich keine Scheibe ist, aber vielleicht ein Fußball. Egal, Hauptsache wir sind gut und heil zu Hause angekommen.

Also dann, schönen Wochenbeginn an Euch alle!

Tommi – The Alaskaboy in Rio de Janeiro!

Man glaubt es kaum!

Obwohl ich mich relativ rasch an ein Leben mit Sonne und Hitze gewöhnt hatte, wurde ich dieses Wochenende eines besseren belehrt. Denn auch in dieser wunderschönen Stadt weint es hin und wieder von oben. Genauer gesagt hat es den ganzen Freitag und Samstag nur geregnet. Wahrscheinlich stellt sich der eine oder andere nun ein paar Regentropfen vor, welche am Asphalt verdampfen. Dem ist nicht so! Wenn es hier einmal regnet, dann ordentlich. Somit genossen wir eine gepflegte Konversation mit dem Fernseher und besserten unsere Sprachkenntnisse ein wenig auf. Außerdem konnte ich mich auch den wartenden Ansichtskarten widmen. Samstagabend fiel uns dann die Decke auf den Kopf, was wiederum zur Folge hatte, dass wir mit unseren Carioca-Freunden einen drauf machten. Auch nicht schlecht! Leider gibt es davon keine Fotos…..!

Freitag, 14. März 2008

Tolle Momente im Maracana!

Man glaubt es kaum aber auch in Rio gibt es Tage ohne Sonne. Als ich heute Morgen aufwachte und aus den Fenster sah, stellte ich fest das der Himmel voller Wolken war. Super dachte ich, wird es wenigstens mal nicht so heiß! Denkste! Schon zu Mittag hatte es wieder 34°C und es war soooo schwül. Aber alles der Reihe nach!

Nach dem Frühstück machte ich mich mit der Metro zum Parque de Santana! Diese Oase der Ruhe ist einer der größten Grünflächen in der inneren Stadt und in Bezug auf die Größe in etwa mit dem Wiener Augarten vergleichbar. Dort angekommen war ich überrascht, dass mir etliches Getier vor die Füße lief. Angefangen von unzähligen Katzen, Gänsen und Schwänen hopsten auch mir unbekannte Wesen herum (siehe Bild ). Den Park hinter mir gelassen klapperte ich noch so ein paar Gässchen und Hauptstrassen ab, schlenderte über zwei Märkte um schlussendlich gegen Mittags wieder zu Hause anzukommen.

Die wohlverdiente Verschnaufpause absolviert, ging es dann mit dem Auto Richtung Estadio do Maracana. Doch bevor wir die ehrwürdige Stätte des Fußballs betreten, musste der Hunger gestillt werden. Mit besagter Absicht zeigte uns unser Freund Roberto sein Liebling- Restaurant. Ich sage Euch verehrte Leserschaft, die Action kann man nicht beschreiben. Irgendwie wirkt es so, als plappert jeder mit dem Nachbartisch um die Wette und die Keller spielen Hürdenlauf über die Tische. Egal! Das Essen war, wie eigentlich immer, großartig!

Nach einer kleinen Rundfahrt durch halb Rio standen wir anschließend vor dem Maracana-Stadion – ein Denkmal für jeden Fußball-Freak. Das Monument wurde 1950 in Rekordbauzeit von nur zwei Jahren errichtet. Im Originalzustand fasste das Stadion 200.000 Besucher. Nachdem in den Achtzigern auf Sitzplätze umgestellt wurde, haben seitdem ca. 105.000 Besucher das Vergnügen! Schon allein das kleine Fußball-Museum ist ein Hit. Aber als wir dann auch noch in den Mannschafts-Kabinen waren, der Ehrenloge unsere Aufwartung machten und auf dem heiligen Spielfeld standen, waren wir ordentlich beeindruckt.

Um dem Ganzen den berühmten I-Punkt zu verpassen, hatte Roberto den Besuch eines weitern Stadion organisiert. Unser Weg führte uns sodann zur Kultstätte von Vasco da Gamma. Einer DER Clubs in Rio de Janeiro! Nachdem wir auch diese Institution mit all ihren Schönheiten begutachtet hatten ging es zurück ins Hotel an den Pool. Denn, obwohl die tollen Impressionen noch immer wirkten, die verdammte Schwüle wurde nicht weniger!

Auf bald meine Lieben!

Tommi – „The Alaskaboy in Rio den Janeiro“

Mittwoch, 12. März 2008

So nahe war ich Christus noch nie!

Nachdem ich mir in der ersten Woche einen kleinen Überblick von Rio de Janeiro verschafft habe, nehme ich mir für die zweite Woche die Highlights dieser tollen Stadt vor. Und womit sollte man beginnen? Natürlich mit Christu Redentor auf dem Corcovado. Zu deutsch: Die überdimensionale Christusstatue auf dem „Bucklingen“. Doch bevor ich meine Unternehmung begann, musste ich noch zur Copacabana Geld wechseln. (Dort ist der Kurs ein wenig besser). Wieder auf dem Rückweg von der Wechselstube stieg ich wohl in den richtigen Bus bezüglich der Fahrtrichtung, jedoch in den falschen bezüglich der Haltestellen. Denn als ich mich zum Aussteigen bereit machte und an der notwendigen Schnur zog, blieb dieser verdammt Bus nicht stehen. Und zwar so lange nicht bis ich in einem völlig anderen Bezirk ankam. Der Franzose würde jetzt wahrscheinlich „Cést la vie“, ich sag´ einfach nur „Scheiße“! Nun gut, ich hatte mich dann rasch mit der Situation abgefunden und bin dann bei 35°C heim marschiert.

Zuhause hatte ich mich dann umgezogen, denn in verschwitzter Kluft kann ich nicht. Wieder außer Haus ging es zum Largo de Manchado, von wo aus der Bus Richtung Corcovadoo abfuhr. Laut Reiseführer sollte gleich in der Nähe der Endstelle des Busses die Zahnradbahn zur Christusstatue abfahren. Nach einer halben Stunde bergauf stand ich dann zwischen einem Urwald und einer Favela. In diesem Moment merkte ich relativ rasch, dass ich falsch bin. Wieder den ganzen Weg retour fragte ich einen Busfahrer nach dem Weg. Sinnlos – er verstand mich nicht bzw. ich ihn nicht. Mein nächster Versuch bei einem Taxifahrer hörte sich viel versprechend an. Der Beschreibung folgend bin ich aber wieder in einem Gebiet gelandet, welches der allgemeine Tourist nicht zu sehen bekommt. Doch wie sagt man so schön: „No risk – no fun“! Anscheinend hatte unser lieber Gott dann doch Mitleid mit mir, denn als ich in diesem heruntergekommenen Viertel ein Fräulein nach dem Weg fragte, war die soooo nett, dass Sie mich mit ihrer Karre zur Zahnradbahn brachte. JUHUUU!!!!

Jetzt konnte ich mein Abenteuer fortsetzen. Die Bahn braucht ca. 20 min. hinauf, wobei man durch schon vorher erwähnten Urwald fährt. Wirklich entzückend! Nicht nur das man sich an der gigantischen Flora erfreuen kann (Orchideen, Zitrusfrüchte oder Kaffeesträucher), gibt es einen Abschnitt wo entlang der Strecke 10-12 Heilige (ca. zwei Meter groß) postiert sind und ein wenig später einen genialen Landschaftsblick genießen kann. Oben angekommen ist die Aussicht einfach grandios. Von hier oben bekommt man einen ersten Eindruck wie groß diese Metropole ist. Nach ca. 70 Fotos bzw. zwei Stunden später machte ich mich auf den Weg zurück. WOW!

Am Abend gab es dann noch eine kleine Überraschung: Es hat das erste Mal geregnet und zwar in Form eines Gewitters. Das es vorher extrem Schwül war, brauch´ ich wohl nicht zu erwähnen. Man darf sich aber das nicht so wie bei uns vorstellen. Denn, wenn es hier einmal regnet dann ordentlich. Ich genoss dieses Naturspektakel. Nach der obligatorischen Gelsenjagd schlief ich irgendwann zufrieden ein. Meine nächsten Ziele werden der Zuckerhut bei Abenddämmerung, das Museum der modernen Kunst, das Maracana-Stadion und Santa Teresa und die alte Straßenbahn sein.

Also dann meine Lieben – Bis bald!

Tommi – The Alaskaboy in Rio de Janeiro!

Montag, 10. März 2008

Rund um den Zuckerhut!

Am Samstag haben wir einmal so richtig in den Tag hinein geschlafen. Herrlich!
Schlussendlich sind wir dann doch so um 11:00 aufgestanden und gönnten uns ein leckeres Frühstück. Danach konnten wir uns es nicht verkneifen und haben live den englischen FA-Cup geschaut. Darauf hin hat sich natürlich das Mittagessen und die anschließende Siesta auf Nachhmittag verschoben. Noch einmal aufgerafft bin ich dann mit dem Autobus in den Stadtteil Urca gedüst. In diesem Bezirk findet man den Zuckerhut - Pao de Acucar. Doch bevor ich den Guten naechste Woche erklimme, schaute ich mich zuerst am Fusse um. Anschliessend meine Impressionen:
Als ich dann eine kleine Rauchpause einlegte erspaehte ich etwas besonders:
Ich sitze also da und rauche und auf einmal springen so kleine Dinger bei meinen Fuessen hin und her. Anfangs konnte ich nicht erkennne was das ist. Nach laengerer Beobachtung gaben sich dann kleinste Froesche zu erkennen, welche nicht groesser sind als mein Fingernagel vom kleinen Finger. Ich hab so kleine Dinger noch nie gesehen, aber dafuer nun fofotgrafiert!


So meine Lieben das war ein kleiner Ausflug in die Welt der Fauna und Flora. Naechste Wochen kommen nun die Highlights dran. Ich hoffe Ihr freut euch auch schon so wie ich!

Liebe Gruesse!

Tommi! The alaskaboy in Rio!

P.S.: Die Zeitverschiebung betraegt vier Stunden plus! Sprich speist ihr um 19:00 Uhr zu Abend liege ich um 15:00 Uhr am Strand! So einfach ist das!!!

Mein erster Tag in Eigenregie!

Super, heute war es endlich soweit!

Nach unserem täglichen Sonnenbad verwendete ich den Nachmittag um alleine auf Erkundungstour zu gehen. Um das Unterfangen nicht allzu schwierig zu gestalten entschied ich mich nochmals zur Uruguaiana zu pilgern. Genauer gesagt bin ich natürlich mit der Metro gefahren. Von dort aus ging es dann hinuter die Avenida de Presidente Vargas bis zur Kathedrale Candelaria. Danach bog ich dann in die recht hektischevenida de 1, de Marco, welche mehrere Museen beherbergt. Auf dem Rückweg ging es dann zu schon erwähntem verbotenen Markt.

Dabei kam ich an einem Kirchlein mit herrlichen Opferstoecken vorbei.

Dass es mit der Bausubstanz in dieser Stadt nicht so eng gesehen wird zeigt uns das naechste Bild. Bei uns eher selten, ist es hier ganz normal. Von den Strom oder Telefonleitungen ganz zu schweigen!

Nun gut meine Lieben, schon bald wird es Neues geben!

Bis bald!

Tommi - The Alaskaboy in Rio!

Freitag, 7. März 2008

Heute ist "schon" der fünfte Tag!

.. doch vorweg will ich Euch von Mittwoch schreiben. Also nach dem obligatorischen Frühstück am Balkon - bei dem man das hektische "Bom dia (Guten Morgen)"-Treiben der Stadt herrlich mitbekommt - sind wir zu einem Markt aufgebrochen, den es eigenetlich gar nicht gibt. Dazu noch mehr später! Zuerst sind wir zur Metro von "unserer" Station Flamengo zur Station Uruguaiana gefahren. Dort angekommen ging es dann durch ein kleines Labyrinth zu Tage und wir standen auf der Avenida de Uruguaiana - eine fette Hauptstrasse mit sechs Spuren. Hinter uns ein gigantischer Bürokomplex - vor uns ein Markt ca. so groß wie der Naschmarkt mal 5!
Der Markt ist offiziell von Politik und Polizei verboten! Doch scheinbar stört das weiter niemand. Leider kann ich nur ein Foto von aussen anbieten, denn einmal drinnen, wollte ich die Kamera nicht mehr zücken. Nach ein wenig "shopping" sind wir mittags wieder zu unserm Kilo-Restaurant gefahren und haben uns die brasilianische Küche munden lassen. Nach einer
kleinen Siesta sind wir dann zu unseren Carioca-Freunden maschiert und haben bis in die Nacht hinein Fussball zelebriert.
Ich sag´ Euch, die sind diesbezüglich ein Wahnsinn....!

Heute Donnerstag war ein wenig Kultur auf dm Programm und schon sind wir wieder Richtung Metro maschiert. Wir düsten zur Station Gloria. Von dort ging es dann in Richtung Santa Teresa bis wir zu einer Treppe kamen. Diese nennt sich Rua Manuel Caneiro und stellt einen originellen Weg in das Künstlerviertel dar. Dort sind wir dann ein wenig herum geschlendert und machten uns schliesslich zu Fuss auf den Heim weg. Wie üblich hielten wir nach einem ausgedehnten Mittagsmahl unsere Siesta.........
Nach der wohlverienten Pause (es hatte mal wieder so um die 35 Grad) ging es dann ins Rio Sul (=Einkaufzentrum), danach zum Botafogo-Fanshop für den Alex. Wieder zuhause angekommen fing dann die Live-Übertragung des UEFA-Cups statt. Ihr wisst ja jetzt sicher schon: Brasilien ist Fußball-verrückt!!!

Bis bald - boa tarde!

Tommi - The alaskaboy in Rio!

Dienstag, 4. März 2008

Der zweite Tag!


Da bin ich schon wieder!

Heute bin schon um 07:00 Uhr in der Frueh aufgestanden! Alex war schon munter. Nach einem kleinem Fruehstueck ging es gleich mal nach Ipanema an den Strand. Den richtigen Bus ins Visier genommen waren wir auch schon drinnen in dem Gefaehrt (Haltestellen gibt es - doch halten die Busse auch, wenn man mit eindeutigen Fingerzeig am Strassenrand winkt).

Wie auch schon am morgen zuvor sagte ich auch heute morgen dem Pao de Acucar (Zuckerhut) guten Tag! Wir waren dann bis mittags am Starnd - laenger ist auch nicht ratsam, da die Sonne hier "heisser" ist als bei uns!!! Die Heimweg bewaeltigenten wir dann zur Haelfte zu Fuss und die andere per Bus. Apropos Busfahrer: Ich denke es gibt kein anderes Land in dem die wilder Fahren als hier. Z.B. ist es die Regel, dass die immer auf der Ueberholspur fahren - ausser es steigt wer ein!!!

Am Nachmittag haben wir uns dann mir ein paar Cariocas getroffen und haben den ganzen Nachmittag ueber Futebol (Fussball) unterhalten.

Nun gut, soweit ist alles paletti!

Bleibt mir brav!

Tommi - The Alaskaboy in Brazil

P.S.: Heute hatte es 39°C - im Schatten!
Hallo meine Lieben!

Ich bin gut angekommen!

Nachdem wir die Anreise mit leichten Komplikationen (Weiterflug von Paris hat wegen Maschinenschaden neun Stunden Verspätung = eine Nacht in einem Airporthotel) überstanden haben, sind wir gestern gut in Rio de Janeiro gelandet. Die Busfahrt vom Airport zu unserem Appartment war schon ein Flash schlecht. Grandiose die Umgebung - auch tolle Bauwerke doch leider auch viel Armut.

Schließlich nahmen wir nach einer knappen Stunde Fahrt und zehn Minuten Fußmarsch unser Appartment in Empfang. Dieses ist mitten im Bezirk Flamengo und ca. drei Minuten zum Meer
entfernt. Wirklich nett!!!

Am Montag-Vormittag konnte ich das Erste Mal in die Welt der Cariocas (so nennt man Rios Einwohner) hinein schnuppern - wir waren Geldwechseln. Als wir über einen kleinen Platz schlenderten fiel mir ein Kirchlein auf, welches mich faszinierte - keine Ahnung wie es heisst - aber einfach schön!

Mittags hat mir Alex etwas geniales gezeigt: "Restaurante de Kilo"! Bei diesen Rstaurants
ist es so, dass man von einem überdimensionalen Buffet sich Frischspeise (div. Fleischspezialitäten, fertige Gerichte sowie eine Vielzahl an Gemüse, Salaten und Obstsorten je nach Lust auf einen Teller häuft und anschließend zu einer Waage schreit, wo die Sache abgewogen wird. Im Endefeft richtet sich der Preis nach dem Gewicht.

Beim Verdaungsspaziergang sind wir dann durch einen Park (Parque Eduardo Gomez) Richtung Meer geschlendert. Auf dem naechsten Bild kamen mir seltsame Früchte auf Bäumen entgegen.

Nach der Schlenderei war dann eine riesigen Siesta angesagt, welche in einem wohl verdienten Nickerchen endete!

Nun gut - soweit so gut!

Auf bald und liebe Gruesse an Alle!

Tommi - The Alaskaboy in Brazil


Tommi

Dienstag, 26. Februar 2008

...nur noch ein paar Tage!


Die Zeit vergeht wie im Flug und bald geht es nach Rio de Janeiro. Ich kann euch gar nicht sagen wie ich mich schon freue. Wie man auch dem Bild entnehmen kann, lasse ich mich auch nicht mehr abhalten.......!

Bis bald und liebe Grüße an Alle!

Freitag, 15. Februar 2008

Erster Eintrag!

Nun gut - ja auch ich habe mich dazu entschlossen ein Blog in die Welt zu rufen.