Freitag, 14. März 2008

Tolle Momente im Maracana!

Man glaubt es kaum aber auch in Rio gibt es Tage ohne Sonne. Als ich heute Morgen aufwachte und aus den Fenster sah, stellte ich fest das der Himmel voller Wolken war. Super dachte ich, wird es wenigstens mal nicht so heiß! Denkste! Schon zu Mittag hatte es wieder 34°C und es war soooo schwül. Aber alles der Reihe nach!

Nach dem Frühstück machte ich mich mit der Metro zum Parque de Santana! Diese Oase der Ruhe ist einer der größten Grünflächen in der inneren Stadt und in Bezug auf die Größe in etwa mit dem Wiener Augarten vergleichbar. Dort angekommen war ich überrascht, dass mir etliches Getier vor die Füße lief. Angefangen von unzähligen Katzen, Gänsen und Schwänen hopsten auch mir unbekannte Wesen herum (siehe Bild ). Den Park hinter mir gelassen klapperte ich noch so ein paar Gässchen und Hauptstrassen ab, schlenderte über zwei Märkte um schlussendlich gegen Mittags wieder zu Hause anzukommen.

Die wohlverdiente Verschnaufpause absolviert, ging es dann mit dem Auto Richtung Estadio do Maracana. Doch bevor wir die ehrwürdige Stätte des Fußballs betreten, musste der Hunger gestillt werden. Mit besagter Absicht zeigte uns unser Freund Roberto sein Liebling- Restaurant. Ich sage Euch verehrte Leserschaft, die Action kann man nicht beschreiben. Irgendwie wirkt es so, als plappert jeder mit dem Nachbartisch um die Wette und die Keller spielen Hürdenlauf über die Tische. Egal! Das Essen war, wie eigentlich immer, großartig!

Nach einer kleinen Rundfahrt durch halb Rio standen wir anschließend vor dem Maracana-Stadion – ein Denkmal für jeden Fußball-Freak. Das Monument wurde 1950 in Rekordbauzeit von nur zwei Jahren errichtet. Im Originalzustand fasste das Stadion 200.000 Besucher. Nachdem in den Achtzigern auf Sitzplätze umgestellt wurde, haben seitdem ca. 105.000 Besucher das Vergnügen! Schon allein das kleine Fußball-Museum ist ein Hit. Aber als wir dann auch noch in den Mannschafts-Kabinen waren, der Ehrenloge unsere Aufwartung machten und auf dem heiligen Spielfeld standen, waren wir ordentlich beeindruckt.

Um dem Ganzen den berühmten I-Punkt zu verpassen, hatte Roberto den Besuch eines weitern Stadion organisiert. Unser Weg führte uns sodann zur Kultstätte von Vasco da Gamma. Einer DER Clubs in Rio de Janeiro! Nachdem wir auch diese Institution mit all ihren Schönheiten begutachtet hatten ging es zurück ins Hotel an den Pool. Denn, obwohl die tollen Impressionen noch immer wirkten, die verdammte Schwüle wurde nicht weniger!

Auf bald meine Lieben!

Tommi – „The Alaskaboy in Rio den Janeiro“

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